KontaktDruckenSitemapSuchende | en

Nachrichten

__________________________________________________________________

Evonik verdreifacht Isobuten-Kapazität

Evonik Industries wird an seinem großen Standort Antwerpen (Belgien) eine neue Produktionsanlage für Isobuten durch Spaltung von MTBE bauen. Die Anlage mit einer Kapazität von 110.000 Tonnen pro Jahr soll im vierten Quartal 2010 in Betrieb gehen.

Mit der Investition im hohen zweistelligen Millionen-Euro-Bereich verdreifacht Evonik seine Isobuten-Kapazität und baut damit seine Position als einer der führenden Anbieter in Europa aus. Dr. Alfred Oberholz, Mitglied des Vorstands von Evonik sagt: "Wir erhöhen die Effizienz unseres C4-basierten Produktionsverbundes beständig weiter. Mit der zusätzlichen Isobuten-Kapazität steigt die Flexibilität in der Steuerung der Produktströme erheblich. Gleichzeitig machen wir uns durch alternative Verwendungsmöglichkeiten von Isobuten unabhängiger von Schwankungen im Kraftstoffmarkt." Die neue Isobutenanlage ist Bestandteil einer integrierten C4-Produktion in Antwerpen zur Herstellung von hochwertigen Grundstoffen und Zwischenprodukten aus dem C4–Schnitt der Erdölverarbeitung. Aus der Anlage in Antwerpen wird Evonik den Kunden künftig hochreines Isobuten als unverzichtbaren Rohstoff für deren weiteres Wachstum zur Verfügung stellen. Isobuten geht in die Herstellung von Kautschuken für die Reifenindustrie sowie von Kunststoffen, Antioxidantien und Feinchemikalien. Darüber hinaus wird aus Isobuten das Polyisobuten gewonnen, ein Vorprodukt für Schmierstoff- und Kraftstoffadditive sowie für Kleb- und Dichtstoffe. Evonik arbeitet in weltweit einzigartigen Produktionsverbunden in Marl und Antwerpen alle Komponenten des C4-Schnitts unter anderem zu Isobuten, Butadien, den Antiklopfmitteln MTBE und ETBE sowie 1-Buten, Oxo-Alkoholen und Weichmachern auf.

 

Kapazitätsausbau in Marl (2-PH)

Evonik Industries baut am Standort Marl die Produktionskapazitätenfür Oxo-Alkohole um 60.000 Tonnen/Jahr aus. Damit wird dort erstmals auch der Alkohol 2-Propyl-Heptanol (2-PH) hergestellt, ein Ausgangsstoff zur Herstellung von Weichmachern für PVC u.a. in Kabeln und Folien. Die Inbetriebnahme der 2-PH-Anlage ist für das 2. Halbjahr 2009 geplant.

Angesichts des weltweit steigenden Bedarfs nach Weichmachern ergänzt die neue 2-PH-Anlage das bereits bestehende Geschäft mit Isononanol(INA). Am Standort Marl verfügt Evonik bereits über INA-Kapazitäten von 340.000 Tonnen pro Jahr und damit die weltweit größte einzelne Produktionsanlage zur Herstellung des Weichmacheralkohols. Insgesamt wird Evonik damit zum größten Hersteller von C9/C10 Weichmacher-Alkoholen in Europa.

Dr. Klaus Engel, im Vorstand der Evonik zuständig für das Geschäftsfeld Chemie: "Mit dieser Investition optimieren wir unseren Verbund in der C4-Chemie, bei der wir bereits heute über eine weltweit führende Position und langjähriges Know-how verfügen".

Weichmacher verwandeln sprödes PVC in ein flexibles Material und ermöglichen dadurch den breiten Einsatz des Kunststoffes bei Konsumgütern. Sie sind daher zum Beispiel ein Bestandteil von Fußbodenbelägen, Kabelisolierungen, Planenstoffen und diversen Automobilanwendungen oder Folien. Evonik produziert in Marl über 2-PH und Isononanol hinaus auch den PVC-Weichmacher VESTINOL 9 mit einer Kapazität von 220.000 Tonnen pro Jahr.

 

REACH - die neue EU-Chemikalienverordnung

Die neue EU-Chemikalienverordnung REACH (Registration, Evaluation, Authorisation of CHemicals) hat das Ziel, Mensch und Umwelt durch Verbesserung der Kenntnisse über die Risiken chemischer Stoffe über die gesamte Lieferkette zu schützen.

Seit dem 1. Juni 2007 ist REACH in Kraft. Damit läuft die Zeit bis zur verpflichtenden Registrierung alle hergestellten Stoffe. Zurzeit werden im Markt Informationen zu REACH mit verschiedensten Formblättern von Fragebögen von Kunden an Lieferanten und umgekehrt abgefragt.

Das Geschäftsgebiet C4-Chemie hat bereits vor einiger Zeit ein Projekt zur Umsetzung von REACH gestartet. Damit soll sichergestellt werden, dass alle Inhaltstoffe der von uns angebotenen Produkte fristgemäß bis zum 30. November 2009 vorregistriert werden. Damit werden bis zum 30. November 2010 keine diesbezüglichen Einschränkungen bei der Verfügbarkeit unserer Produkte bestehen.

Wir haben darüber hinaus intensiv mit den Vorarbeiten für die Registrierung unserer Produkte für die in unseren Produktinformationen angegebenen Verwendungszwecke begonnen. Die bestehenden Sicherheitsdatenblätter werden im Zuge der Erarbeitung der Registrierungsunterlagen überarbeitet und den REACH-Anforderungen angepasst. 

Das Projekt zur Umsetzung von REACH wird von Dr. Norbert Scholz und Dr. Ekkehard Schulte-Körne fachlich koordiniert.

Anfragen richten Sie bitte an unsere REACH-e-mail-Adresse   oxeno-reach@evonik.com  

Weitere Informationen zu REACH bei Degussa finden Sie unter 

http://www.degussa.com/degussa/de/sustainability/produkte_anlagen/chemikalienrecht/

Links mit weiteren Informationen zu REACH:

Bundesverband der deutschen Industrie BDI

http://reach.bdi.info/287.htm

REACH-Centrum

http://www.reachcentrum.org

Bundes-Helpdesk (Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin)

http://www.baua.de/de/Chemikaliengesetz-Biozidverfahren/Neue-Chemikalienpolitik/Helpdesk/Reach-Helpdesk.html

Umweltbundesamt

http://reach-info.de

 

__________________________________________________________________

SABIC Outstanding Supplier recognition Award 2006

Von der saudi-arabischen Firma SABIC erhielt das Geschäftsgebiet C4-Chemie den „SABIC Outstanding Supplier recognition Award for the Year 2006 performance". Wir wurden mit diesem Preis für den hervorragenden Service und die damit zusammen hängenden Dienstleistungen für das nach Saudi-Arabien gelieferte Produkt 1-Buten ausgezeichnet.


C4-Chemie bringt neues Produkt auf den Markt

VESTINOL INB weist einzigartige Eigenschaftskombinationen auf

Seit August 2006 hat die C4-Chemie mit VESTINOL INB ihre Pro­duktpalette erweitert. Das neue Produkt mit der chemischen Bezeichnung Iso­no­nylbenzoat kann als schnell gelierender Weichmacher insbesondere in PVC-Pla­stisolen eingesetzt werden. In zahlreichen Betriebsversuchen bei verschiedenen Her­stellern von PVC-Bodenbelägen konnte VESTINOL INB bereits erfolgreich ange­wen­det werden.

Das Produkt, das im Chemiepark Marl hergestellt wird, weist eine einzigartige Eigenschaftskombination aus schneller Gelierung und sehr niedriger Pastenviskosität auf. Hierdurch erhält der Verarbeiter verschiedene Optionen, seine Rezepturkosten zu optimieren.

VESTINOL INB wird durch Veresterung von Benzoesäure und Isononanol, einem von uns selbst produzierten Weich­macheralkohol, hergestellt und ist weltweit der erste Weichmacher aus der Gruppe der Monoalkylbenzoate, der im industriellen Maßstab im PVC einge­setzt wird. Weitere Verwendungsmöglichkeiten ergeben sich neben der PVC-An­wen­dung bei Acrylat-Plastisolen (PAMA) oder als Flexibilisierungsmittel für Kleb­stoffe und Druckfarben. Dank der erfolgreichen Arbeit der eigenen Forschungs- und Entwicklungs­abteilung konnten verschiedene Patentanmeldungen zum Know-how-Schutz weltweit eingereicht werden.

Um schon frühzeitig eventuell nachteilige Effekte auf Gesundheit und Umwelt ausschließen zu können, wurden bereits im Entwicklungsstadium umfassende Unter­suchungen durchgeführt. Die Ergebnisse aus diesen Untersuchungen belegen, dass VESTINOL INB kein gefährlicher Stoff ist, nicht gekennzeichnet werden muss und in seinen Anwendungen sicher eingesetzt werden kann.